Techem Das Ende der Unsicherheit

Die Investmentbank Marquarie will Techem endgültig übernehmen. Techem-Chef Horst Enzelmüller begrüßt diesen Schritt. Offenbar allerdings nur, weil andere Optionen verpufften.

Frankfurt am Main - Der Techem-Chef Horst Enzelmüller sieht in der neuen Übernahme-Offerte der australischen Bank Macquarie  den besten Weg, die Periode der Unsicherheit zu beenden.

"Für die Firma war es wichtig, endlich die Blockadesituation im Aktionärskreis aufzuheben", sagte Enzelmüller der "Börsen-Zeitung". Und weiter: "Natürlich wäre es mir lieber gewesen, einen Ankeraktionär zu finden. Das ist nicht gelungen." Techem  habe insgesamt mit 27 potenziellen Investoren für ein Gebot verhandelt. Den Ausschlag für Macquarie hätten das vertrauensvolle Verhältnis und eine Reihe von Zusagen gegeben. Zu den Vereinbarungen gehöre unter anderem, dass der Vorstand in seiner gegenwärtigen Zusammensetzung erhalten bleibt.

Wie lange der Energie-Dienstleister an der Börse bleibe, hänge maßgeblich vom Verhalten der engagierten anderen Finanzinvestoren ab. Für sie würde sich bei Überschreiten der 75-Prozent-Marke durch Macquarie, die einen Gewinnabführungs- und Beherrschungsvertrag ermöglichten, eine zweite Chance ergeben, nochmals einen höheren Preis zu fordern.

manager-magazin.de mit Material von dpa

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