HHLA Hafen an die Börse

Am Montag startete die Vermarktung des Börsengangs der Hafengesellschaft HHLA. Vor allem in den Ausbau der Kapazitäten wolle man das Geld investieren, heißt es.

Frankfurt am Main - Der Hamburger Hafenbetreiber HHLA  hat am Montag in Frankfurt mit der Vermarktung seiner Aktien begonnen. Dem Börsenprospekt zufolge sollen Investoren bis zu 22,54 Millionen Aktien angeboten werden.

Das entspricht einem Anteil von 30 Prozent an dem Unternehmen, das bislang komplett der Stadt Hamburg gehört. Das Unternehmen will mit dem Börsengang bis zu einer Milliarde Euro erlösen, sagte HHLA Vorstandschef Klaus-Dieter Peters am Montag zum Auftakt der Präsentation vor Investoren in Frankfurt. Dieses Geld soll in den Ausbau des Hafens und der Infrastruktur investiert werden.

Bis zum Jahr 2012 soll die Kapazität in Hamburg verdoppelt werden, sagte Vorstandschef Peters weiter. Außerdem würden Beteiligungen oder Käufe von Hafenbetreibern im Ostsee-Raum, an der nördlichen Adria und am Schwarzen Meer geprüft. Derartige Beteiligungen müssten aber immer zur bisherigen Struktur des Unternehmens passen, daher werde es keine Käufe in Fernost oder Lateinamerika geben.

Ein Ausgabepreis soll erst nach Gesprächen mit möglichen Investoren genannt werden. Das Börsendebüt wäre Anfang November möglich. Das Angebot richtet sich an institutionelle und private Investoren.

manager-magazin.de mit Material von dpa