RWE Ergebnissprung und erhöhte Prognose

Der zweitgrößte deutsche Energieversorger RWE hat trotz leichter Umsatzeinbußen sein Ergebnis im ersten Halbjahr 2007 deutlich gesteigert. Das Unternehmen hob seine Gewinnprognose für das laufende Jahr an.

Düsseldorf - Wie der Konzern in seiner am Donnerstag veröffentlichten Zwischenbilanz mitteilte, verringerte sich der Außenumsatz in den ersten sechs Monaten währungs- und portfoliobedingt um 2 Prozent auf 22,6 Milliarden Euro. Der Umsatzrückgang erklärt sich unter anderem mit dem verkauf der britischen wassertochter Thames Water.

Das betriebliche Ergebnis stieg dagegen nicht zuletzt dank der hohen Strompreise um 18 Prozent auf 4,4 Milliarden Euro. Das Nettoergebnis lag mit 2,6 Milliarden Euro sogar um 58 Prozent über dem Vorjahreswert.

Die Aktien von RWE  legten vorbörslich zu. Als positiv hob ein Händler die angehobene Zielvorgabe für den operativen Gewinn des Gesamtjahres sowie die Bestätigung des Fahrplanes für den Verkauf von American Water noch in diesem Jahr hervor.

manager-magazin.de mit Material von dpa und ap

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