Credit Suisse Eine Milliarde Franken Gewinn pro Monat

Die Schweizer Großbank Credit Suisse hat im ersten Halbjahr ihren Reingewinn um 40 Prozent gesteigert. Vor allem das Investmentbanking trug zu dem Rekordergebnis bei. Im zweiten Quartal verdiente die Großbank mehr als 3 Milliarden Franken – genug Geld, um schneller Aktien zurückzukaufen als bisher geplant.

Zürich - Der Reingewinn stieg um 40 Prozent auf 5,9 Milliarden Franken (rund 4,3 Milliarden Euro), wie die zweitgrößte Schweizer Bank am Donnerstag in Zürich mitteilte. Im zweiten Quartal dieses Jahres wurde ein Gewinn von 3,2 Milliarden Franken ausgewiesen. Der Überschuss sei vor allem dank eines starken Investmentbankings und des deutlichen Wachstums in der Vermögensverwaltung gestiegen.

Der neue Credit-Suisse-Chef Brady W. Dougan sprach von einem Rekordergebnis. Auch hinsichtlich der langfristigen Wachstumsaussichten äußerte er sich optimistisch.

Der Zufluss an Netto-Neugeldern belief sich im zweiten Quartal auf 13,3 Milliarden Franken im Privatkundengeschäft und auf 20,4 Milliarden Franken im Geschäft mit institutionellen Anlegern. Das gesamte verwaltete Vermögen lag Ende Juni bei 1,6 Billionen Franken.

Das entsprach einer Zunahme von fünf Prozent gegenüber Ende März dieses Jahres. Die Eigenkapitalrendite gab die Credit Suisse für das erste Halbjahr 2007 mit 27,4 Prozent an im Vergleich zu 23,1 Prozent im ersten Halbjahr 2006.

Aktien von Credit Suisse  haben am Donnerstag im frühen Handel um 2,38 Prozent auf 81,90 Schweizer Franken zugelegt.

Die Bank will ihr im Mai dieses Jahres gestartete Aktienrückkaufprogramm von bis zu 8 Milliarden Schweizer Franken bereits im Laufe des Jahres 2008 abschließen. Ursprünglich war der Abschluss erst für 2010 geplant.

manager-magazin.de mit reuters und dpa

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