Neuer Index Banken starten ShipInx

Von den Profiten, die in der Schifffahrtsbranche anfielen, hatten in den vergangenen Jahren nur wenige Anleger etwas. Zwar konnte man in Einzelaktien investieren, ein Leitindex aber fehlte. Auf Initiative von HSH Nordbank und Berenberg Bank können Anleger nun einen Korb der weltweit wichtigsten Seefahrtsaktien ordern.

Hamburg/Kiel – In der maritimen Wirtschaft gab es für private Investoren bisher nur beschränkte Anlagemöglichkeiten: Neben Beteiligungen an Schifffahrts-KG mit langer Kapitalbindung, Einzelaktien und Schiffsfonds gibt es jetzt ein börsentäglich fortlaufend handelbares Zertifikate-Angebot.

Der ShipInx  bildet die weltweit bedeutendsten Unternehmen aus den Bereichen Shipbuilding, Transport-Marine, Marine-Services, Cruise Lines und Warehousing & Harbor Transportation Services ab. Er enthält 30 Aktien von Unternehmen mit einer Marktkapitalisierung von mehr als 800 Millionen Dollar und einem durchschnittlichen Börsenumsatz von täglich mindestens einer Million Dollar.

Die sieben am stärksten gewichteten Werte sind Cosco, Daewoo Ship , Hyundai Heavy Industries  und Hyundai Merchant , Neptune Orient Lines , Orient Overseas New und Samsung Heavy Industries .

Um ein Klumpenrisiko zu vermeiden, werden die 30 Titel jährlich auf eine gleiche Gewichtung zurückgeführt. In den vergangenen fünf Jahren hätte sich der Index nach Bankangaben nahezu versechsfacht. In der historischen Rückrechnung zeige er eine Rendite von 44 Prozent per anno.

Die Hamburger Berenberg Bank hat den Index entwickelt, die HSH Nordbank bietet das erste ShipInx-Zertifikat an, dass den Index 1:1 abbildet. Das Zertifikat wird mit einer Geld-/Brief-spanne von 0,9 Prozent notiert.

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