Übernahmeangebot PPR hält über 30 Prozent an Puma

Der Luxusartikelkonzern PPR hält mehr als 30 Prozent an Puma. Bis heute Vormittag gelangten insgesamt 30,6 Prozent der Aktien des Sportartikel- und Modeherstellers in den Besitz der Franzosen.

Herzogenaurach/Paris - Der französische Luxusartikelkonzern PPR  hält mehr als 30 Prozent an dem fränkischen Sportartikelkonzern Puma . Bis Mittwochvormittag seien insgesamt 30,55 Prozent der Puma-Aktien in den Besitz der Franzosen gelangt, teilte PPR am Mittwoch mit. PPR hatte sich bereits rund 27 Prozent der Puma-Anteile von der Großaktionärsfamilie Herz gesichert.

Das Angebot über 330 Euro je Puma-Aktie endet regulär am Mittwoch, kann aber noch bis Mitte Juli verlängert werden. PPR hatte am Mittwochmorgen noch auf seiner Internetseite mitgeteilt, dass dem Unternehmen bis Dienstagabend 2,75 Prozent der Puma-Aktien angeboten worden seien.

PPR war im Mai mit rund 27 Prozent bei Puma eingestiegen und hatte für die restlichen Anteile ein Angebot von 330 Euro je Aktie vorgelegt. Die Annahmefrist läuft um Mitternacht aus.

PPR hatte in der Vergangenheit immer betont, den gebotenen Preis für Puma nicht erhöhen zu wollen. Das Gebot für die Deutschen enthält keine Mindestannahmequote.

manager-magazin.de mit Material von reuters und dpa-afx