OMX Scheich will Nasdaq überbieten

2,7 Milliarden Euro bietet die Nasdaq für den schwedischen Börsenbetreiber OMX. Nun bekommt die amerikanische Technologiebörse Konkurrenz - der Betreiber der Börse in Dubai plant offenbar eine Gegenofferte.

London/Kopenhagen - Der Scheich von Dubai will dem amerikanischen Börsenbetreiber Nasdaq  Konkurrenz bei der geplanten Übernahme des nordeuropäischen Börsenbetreibers OMX machen.

Wie die Londoner Zeitung "Sunday Times" am Sonntag berichtete, bereitet der arabische Scheich Mohammed bin Rashid al Maktoum mit seiner Börsengesellschaft DIFC (Dubai International Financial Centre) ein eigenes Angebot vor.

Zahlen wurden noch nicht genannt. Der Chef der Kopenhagener Börse, Hans-Ole Jochumsen, sagte zur Konkurrenz für das Nasdaq-Angebot: "Die Aktionäre müssen entscheiden, was attraktiver ist. Dabei geht es nicht nur um den Preis."

Die Nasdaq, der zweitgrößte amerikanische Börsenbetreiber, hatte in der letzten Woche insgesamt 25,1 Milliarden Kronen (2,7 Milliarden Euro) für die OMX geboten und bereits eine Empfehlung zur Zustimmung durch den OMX-Aufsichtsrat erhalten.

OMX betreibt die Börsen in Stockholm, Kopenhagen, Helsinki und Reykjavik sowie den baltischen Hauptstädten Tallinn, Riga und Vilnius.

manager-magazin.de mit Material von dpa