Eon Kräftiger Gewinnsprung

Eon hat trotz des milden Winters einen satten Gewinnsprung hingelegt und im ersten Quartal deutlich mehr verdient als von Analysten erwartet. Geschuldet ist das deutliche Plus höheren Energiepreisen und einem gestiegenen Stromabsatz.

Düsseldorf - Der Versorger Eon  hat trotz des milden Winters sein Ergebnis im abgelaufenen Quartal deutlich gesteigert. Der bereinigte Gewinn vor Steuern und Zinsen (Ebit) wuchs um 21 Prozent auf 3,32 Milliarden Euro, wie das Unternehmen am Mittwoch in Düsseldorf mitteilte. Der Konzernüberschuss legte um 50 Prozent auf 3,067 Milliarden Euro zu. Bereinigt lag der Überschuss mit 1,974 Milliarden Euro immerhin noch 33 Prozent über dem Vorjahresniveau.

Profitieren konnte Eon von höheren Energiepreisen in Europa sowie einem höheren Stromabsatz. Der Gasabsatz ging wegen der milden Temperaturen in den Monaten Januar bis März um 8 Prozent zurück.

Der Konzernumsatz kletterte um 6 Prozent auf 21,1 Milliarden Euro und der bereinigte Überschuss um ein Drittel auf 1,97 Milliarden Euro. Mit seiner Quartalsbilanz übertraf Eon die Erwartungen der Experten zum Teil deutlich.

Den größten Zuwachs wies das Geschäft in Großbritannien aus, wohingegen der Umsatz in Zentraleuropa stagnierte. "Die Ergebnissteigerung des ersten Quartals haben wir zum ganz überwiegenden Teil im Ausland erwirtschaftet", teilte Vorstandschef Wulf Bernotat mit. Bernotat bekräftigte vor diesem Hintergrund die Konzernstrategie, wonach die Aktivitäten im Ausland durch Akquisitionen gestärkt werden sollen.

Eon bestätigte seine in der vergangenen Woche angehobene Prognose, wonach das bereinigte Ebit sowie der Überschuss des Vorjahres übertroffen werden sollen. Allerdings würden nicht alle Konzernteile zum Wachstum beitragen, hieß es. Im vergangenen Jahr hatte der Konzern einen operativen Gewinn von 8,15 Milliarden Euro und einen bereinigten Überschuss von 4,39 Milliarden Euro erzielt.

manager-magazin.de mit Material von reuters, dow jones und dpa-afx

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