Quartalsbericht UBS-Gewinn fällt

Der größte Vermögensverwalter der Welt liegt mit seinem Nettogewinn im ersten Quartal unter den Erwartungen der Analysten. Doch die Geschäfte der UBS brummen, und der Schweizer Bank fließt immer mehr Kapital zu.

Zürich - Der Gewinn der größten Schweizer Bank UBS  ist im ersten Quartal stärker als erwartet gesunken. Der Überschuss sei von 3,504 Milliarden Franken im Vorjahr auf 3,275 Milliarden Franken gefallen, teilte die im Stoxx 50  notierte Bank am Donnerstag in Zürich mit. Im Vorjahresquartal hatte die Bank allerdings aus einem Anteilsverkauf einen Sonderertrag von 290 Millionen Franken erlöst. Befragte Analysten hatten im Schnitt mit 3,489 Milliarden Euro gerechnet.

Die Erträge im Kerngeschäft verbesserten sich von 12,380 Milliarden auf 13,347 Milliarden Franken. Auch hier hatten die Experten mit einem besseren Wert gerechnet. Für das Gesamtjahr zeigte sich die Bank zuversichtlich und rechnet mit weiterem Wachstum.

Im operativen Finanzdienstleistungsgeschäft verzeichnete UBS nach eigenen Angaben ein Rekordergebnis von 3,182 Milliarden Franken. Dies entspricht einem Plus von 4 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Alle Geschäftseinheiten hätten ein breites Ertragswachstum verzeichnet. Die Bank habe aber ein negatives Handelsergebnis von rund 150 Millionen Franken auf den Vermögenswerten der Investment Bank ausgewiesen. "Dieser Verlust steht im Zusammenhang mit den schwierigen Marktbedingungen im US-Hypothekenmarkt."

Zwischen Januar und März sank die annualisierte Eigenkapitalrendite von UBS auf 28,7 (Vorjahr: 29,6) Prozent. Das Verhältnis von Erträgen zu Kosten (CIR) verbesserte sich von 68,4 Prozent auf 68,1 Prozent. Der Neugeldzufluss lag insgesamt bei 52,8 (48) Milliarden Franken, davon stammten 44,8 (33,6) Milliarden aus der weltweiten Vermögensverwaltung.

manager-magazin.de mit Material von dpa-afx

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