IBM Gewinn- und Umsatzsprung

Der amerikanische Computerriese IBM hat dank eines kräftigen Wachstums seiner Softwaresparte im ersten Quartal 2007 deutlich mehr Gewinn gemacht. Der Umsatz kletterte um 7 Prozent auf 22 Milliarden Dollar.

San Fransico - Der amerikanische Computerriese IBM  hat im ersten Quartal 2007 dank eines kräftigen Wachstums seiner Softwaresparte den Gewinn um 8 Prozent erhöht. Die International Business Machines Corp. (IBM) steigerte den Quartalsumsatz gegenüber dem Januar-März-Abschnitt 2006 um 7 Prozent auf 22 Milliarden Dollar (16 Milliarden Euro). Klammert man allerdings Wechselkursveränderungen aus, stieg der IBM-Umsatz nur um 4 Prozent.

Unter dem Strich seien im abgelaufenen Vierteljahr 1,84 Milliarden Dollar oder 1,21 Dollar je Aktie verdient worden, teilte der Konzern am Dienstag nach US-Börsenschluss in San Francisco mit. Im Vorjahr waren es 1,71 Milliarden Dollar. Der Gewinn je Aktie entsprach den Erwartungen von Analysten. Dagegen machten die schwache Entwicklung auf dem heimischen Markt und der Rückgang im Dienstleistungsbereich dem Markt Sorgen.

Die Umsätze im Software-Geschäft stiegen um 9 Prozent auf 4,3 Milliarden Dollar. IBM hatte im vergangenen Jahr fast fünf Milliarden Dollar für Zukäufe ausgegeben, um damit die Umsätze in der Software-Sparte anzukurbeln.

Konzernchef Samuel J. Palmisano hob die höheren Gewinnmargen hervor. Die Bruttogewinnmarge stieg auf 40,2 (39,1) Prozent. Das Unternehmen wolle seine Position in profitablen Wachstumsbereichen stärken, betonte Palmisano.

Der IBM-Umsatz stieg in Nord- und Südamerika nur um 1 Prozent auf 9,1 Milliarden Dollar. Dagegen legte das Unternehmen in der Region Europa/Naher Osten/Afrika um 13 Prozent auf 7,6 Milliarden Dollar zu. Im asiatisch-pazifischen Raum erhöhte sich der Umsatz um 10 Prozent auf 4,5 Milliarden Dollar.

Der Umsatz der Dienstleistungssparte, des mit Abstand größten IBM-Geschäftsbereichs, stieg um acht Prozent auf 12,5 Milliarden Dollar. Der Umsatz der System- und Technologiesparte, die Großrechner, Server und Chips anbietet, legte um 2 Prozent auf 4,5 Milliarden Dollar zu. Dagegen erhöhte sich der Software-Umsatz kräftig um 9 Prozent auf 4,3 Milliarden Dollar. Die Finanzsparte erhöhte den Umsatz um 6 Prozent auf 614 Millionen Dollar. IBM kaufte in der Berichtszeit eigene Aktien im Wert von 3,5 Milliarden Dollar zurück.

manager-magazin. de mit Material von dpa und reuters