Gewinnanstieg Apollinaris hilft Coca-Cola

Der weltgrößte Erfrischungsgetränkekonzern Coca-Cola hat im ersten Quartal 2007 dank eines glänzenden Auslandsgeschäfts Getränkeabsatz, Umsatz und Gewinn stark erhöht. In Deutschland macht sich die Übernahme von Apollinaris bezahlt. Im US-Heimatmarkt lässt der Appetit auf Cola jedoch nach.

Atlanta - Coca-Cola steigerte den Umsatz im Januar-März-Abschnitt dieses Jahres gegenüber der entsprechenden Vorjahreszeit um 17 Prozent auf 6,1 Milliarden Dollar (4,5 Milliarden Euro), teilte das in Atlanta (US-Bundesstaat Georgia) ansässige Unternehmen am Dienstag mit. Der Gewinn erhöhte sich um 14 Prozent auf 1,3 Milliarden Dollar oder 54 (Vorjahresvergleichszeit: 47) Cent je Aktie.

Die Aktie von Coca-Cola  reagierte mit deutlichen Kursgewinnen.

Der weltweite Absatz stieg um sechs Prozent. Das war der stärkste Anstieg seit 2002. Der internationale Getränkeabsatz erhöhte sich um neun Prozent, während es in Nordamerika einen Absatzrückgang von drei Prozent gab.

In Deutschland profitierte der weltweite Branchenführer auch von dem Kauf des Getränkeherstellers Apollinaris. Die Expansion im Ausland insgesamt machte Rückschläge in Nordamerika mehr als wett.