Börsengang Versatel gibt IPO bekannt

Nun ist es offiziell: Der Spezialist für Telekommunikation Versatel will noch in der ersten Jahreshälfte an die Börse. Der Streubesitz soll mindestens 50 Prozent betragen. Versatel befindet sich mehrheitlich im Eigentum der Beteiligungsgesellschaft Apax Partners.

Düsseldorf - Der mehrheitlich von der Beteiligungsgesellschaft Apax Partners gehaltene Telekommunikationsdienstleister Versatel will noch im ersten Halbjahr an die Börse gehen. Ein beträchtlicher Anteil der Aktien soll aus einer Kapitalerhöhung stammen, teilte der nach eigenen Angaben drittgrößte Telekomanbieter Deutschlands am Donnerstag mit.

Nach dem Börsengang sollen mindestens 50 Prozent der Anteile im Streubesitz sein. Versatel will die Mittel aus dem Börsengang in das eigene Wachstum, die Erweiterung des Netzes und Akquisitionen stecken. Koordiniert werde der Börsengang von den Banken Credit Suisse und J.P. Morgan. Weitere Informationen würden in den kommenden Wochen mitgeteilt. Laut früheren Aussagen aus Branchenkreisen wollte Apax seine Tochter um Ostern herum an die Börse bringen.

Allein im laufenden Jahr soll zudem die Zahl der Versatel-Shops von derzeit mehr als 90 auf 155 erhöht werden, teilte das Unternehmen weiter mit. Versatel ist in elf Bundesländern und 170 deutschen Städten präsent und deckt damit nach eigenen Angaben etwa 7,9 Millionen Haushalte ab.

Der Konzern hatte 2006 einen Umsatz von 666 Millionen Euro und ein bereinigtes operatives Ergebnis (Ebitda) von 212 Millionen Euro erzielt.

manager-magazin.de mit Material von ddp, dpa

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