Goldman Sachs Die Rekordjagd geht weiter

Die Investmentbanker des Geldhauses Goldman Sachs dürfen zufrieden sein. Im dritten Quartal ihres laufenden Geschäftsjahres verdienten die Banker deutlich mehr Geld, als unabhängige Experten zuvor geschätzt haben. Die Zwischenbilanz fiel so gut aus, dass sogar die Aktienkurse anderer Finanzinstitute kurzzeitig zulegten.

New York - Die amerikanische Investmentbank Goldman Sachs  hat im abgelaufenen Geschäftsquartal ein Rekordergebnis erzielt.

Ungeachtet der jüngsten Sorgen um den Hypothekenmarkt und rückläufiger Aktienkurse stieg der Gewinn in den drei Monaten bis Ende Februar verglichen mit der entsprechenden Vorjahresperiode um etwa 700 Millionen auf 3,2 Milliarden Dollar, wie das Institut heute mitteilte.

Die Nettoeinnahmen der nach Marktkapitalisierung weltgrößten Investmentbank stiegen um gut zwei Milliarden auf 12,73 Milliarden Dollar. Beide Zahlen lagen deutlich über den Markterwartungen.

Das gute Geschäft des amerikanischen Geldhauses nützt heute sogar auch ein wenig den Aktionären der Deutschen Bank . Der Kurs ihrer Anteilsscheine verbeserte sich nach Veröffentlichung der Goldman-Sachs-Geschäftszahlen leicht, so dass nunmehr noch ein Minus in Höhe von 0,7 Prozent auf 97,65 Euro zu Buche steht, nach 97,01 Euro zuvor.

Viele Anleger und Händler spekulierten offenbar drauf, dass auch Deutschlands bedeutendstes Finanzinstitut gute Geschäfte gemacht haben könnte, wenn es bei deren amerikanischer Konkurrenz so gut laufe.

manager-magazin.de mit Material von dpa-afx und reuters