MTU Aero Im Sog des Luftfahrtbooms

MTU Aero Engines hat im vergangenen Jahr vom Boom der Luftfahrt und seines Instandhaltungsgeschäfts profitiert. Der Umsatz legte um 11 Prozent auf rund 2,4 Milliarden Euro. Operativ verdiente der Hersteller von Triebwerken mit 318 Millionen Euro ein Drittel mehr als im Vorjahr.

München - Der Triebwerkhersteller MTU Aero Engines  hat im abgelaufenen Geschäftsjahr insbesondere wegen eines guten Triebwerks- und Instandhaltungsgeschäfts Umsatz und Ergebnis gesteigert und sieht sich für 2007 weiterhin auf Wachstumskurs.

Der Umsatz des Unternehmens stieg 2006 um 11 Prozent auf 2,416 Milliarden Euro. Das bereinigte Ebitda erreichte 318 Millionen Euro und kletterte damit überproportional um 33 Prozent gegenüber der Marke von 239 Millionen Euro im Vorjahr. Der bereinigte Jahresüberschuss belief sich auf 122 Millionen Euro nach 53 Millionen Euro im Vorjahr. Das Nettoergebnis gab der Konzern mit 89 Millionen Euro nach 33 Millionen Euro im Vorjahr an.

Die bereinigten Kennziffern berücksichtigen keine Restrukturierungs- und Transaktionskosten, kapitalisierte Kosten für Forschung und Entwicklung sowie Effekte aus IFRS Purchase Accounting, die in Zusammenhang mit dem Börsengang und dem vollständigen Ausstieg des Finanzinvestors stehen.

Die Kennziffern für das Jahr 2005 wurden zusätzlich um die 50 Prozent quotal konsolidierte MTU Maintenance Zhuhai angepasst.

MTU Aero hat darüber hinaus die Präsenz im US-Militärmarkt gestärkt. Das Unternehmen hat seine Beteiligung am militärischen Jet-Antrieb F414 von General Electric aufgestockt und sich auch eine Beteiligung am Vorgängermodell gesichert, wie es im Vorfeld der Bilanzvorlage mitteilte. An dem Jet-Antriebsprogramm F414 stockt MTU Aero den Anteil von 2,5 auf 3,5 Prozent auf und erwarb einen Anteil von 1,5 Prozent am Vorgängermodell F404.

manager-magazin.de mit Material von dow jones, reuters

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