Porsche Besser als gedacht

Porsche hat im ersten Geschäftshalbjahr 2006/07 ein Milliardenergebnis erzielt und rund 90 Millionen Euro mehr verdient als bisher bekannt. Das allerdings lag nur zum Teil am Autoabsatz. Der Sportwagenhersteller verdiente darüber hinaus viel Geld mit Aktiengeschäften.

Stuttgart - Porsche  legt weiter zu. Das Ergebnis vor Steuern sei von 278 Millionen im Vorjahreszeitraum auf 1,59 Milliarden Euro gestiegen, teilte das Unternehmen in einem am Montag herausgegebenen Aktionärsbrief in der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" mit.

Im Januar hatte das Unternehmen den Vorsteuergewinn auf Grundlage vorläufiger Zahlen auf 1,45 Milliarden Euro beziffert.

Der Überschuss ist nach endgültigen Daten ebenfalls stärker gestiegen als bisher berichtet. Nach 170 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum lag dieser nun bei 1,14 Milliarden Euro Milliarden Euro; bisher waren 1,05 Milliarden Euro in Aussicht gestellt worden. Der Umsatz ist dagegen zwischen August und Ende Januar um 1,4 Prozent auf 3,07 Milliarden Euro zurückgegangen. Er lag damit aber ebenfalls etwas höher als die im Januar gemeldeten 3,02 Milliarden Euro.

Der Sportwagenhersteller begründete den Ergebnissprung mit dem Kauf von Volkswagen-Aktien  vor einigen Monaten. Porsche habe einen Ertrag aus Kurssicherungsgeschäften in Verbindung mit dem Aktienkauf "im deutlich dreistelligen Millionenbereich" verzeichnet, hieß es.

Zusätzlich habe die Neubewertung der Volkswagen-Aktien das Ergebnis um 520 Millionen Euro in die Höhe getrieben. Porsche besitzt inzwischen 27,4 Prozent der Volkswagen-Stammaktien.

manager-magazin.de mit Material von dpa-afx und vwd

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