Prada Ausbau mit LVMH

Das italienische Modehaus, seit dem Kauf von Jil Sander auch in Deutschland aktiv, wächst weiter. Gemeinsam mit dem französischen Luxusmarken-Konzern LVMH kauft Prada die Mehrheit an der Modemarke Fendi.

Rom - Das Modehaus Fendi will mindestens 51 Prozent des Unternehmens an die Prada Holding BV und an die LVMH Moet Hennessy Louis Vuitton SA, Paris, verkaufen. Wie Fendi am Dienstag mitteilte, werden die fünf Fendi-Schwestern bis bis zu 49 Prozent der Unternehmensanteile behalten. An Bord bleiben soll auch Fendi-Chefdesigner Karl Lagerfeld.

Der Einstieg bei Fendi soll die beiden Käufer rund 425 Millionen Dollar kosten. LVMH interessiert sich besonders für die 160 Fendi-Läden, während Prada den Einkauf und die Produktion beider Modehäuser zusammenlegen will.