Mittwoch, 24. April 2019

Deutsche Bank Aktienrückkauf geht weiter

Die Deutsche Bank hat 9,3 Millionen Aktien zurückgekauft und hält bereits mehr als 5 Prozent an eigenen Papieren. Für weitere Rückkäufe ist noch Spielraum: Die Aktie legt zu.

Rückkauf steigert Rendite: Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann
Frankfurt am Main - Die Deutsche Bank hält im Zuge ihres laufenden Aktienrückkaufprogramm mittlerweile 5,006 Prozent an ihren eigenen Aktien. Die Meldegrenze von fünf Prozent sei am 5. Januar überschritten worden, teilte das Institut am Dienstag in Frankfurt mit.

Insgesamt seien bis zu diesem Tag 9,3 Millionen Aktien oder 1,8 Prozent der ausgegebenen Papiere zurückgekauft worden. Die Papiere der Deutschen Bank Börsen-Chart zeigen sind am Dienstag bis zum Mittag über die Marke von 102 Euro gestiegen.

Aktienrückkauf hübscht Bilanz auf

Die Deutsche Bank hatte sich im Sommer 2006 ihr fünftes, milliardenschweres Aktienrückkaufprogramm genehmigen lassen. Deutschlands größtes Geldhaus kann damit bis zu 51 Millionen eigene Aktien erwerben und dafür bis zu 6,6 Milliarden Euro ausgeben.

Der Rückkauf eigener Aktien verbessert unter anderem die Eigenkapitalrendite der Deutschen Bank. Anleger profitieren ebenfalls durch den Aktienrückkauf, da sich der Gewinn des Instituts dann auf weniger frei im Umlauf befindliche Aktien verteilt und der Gewinn pro Aktie damit steigt. Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann hatte als Ziel eine Eigenkapitalrendite von 25 Prozent vor Steuern ausgegeben und dieses Ziel in den Vorjahren auch erreicht.

manager-magazin.de mit Material von dpa

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