Deutsche Börse US-Hedgefonds stockt auf

Die Deutsche Börse bleibt offenbar ein attraktives Investitionsobjekt für ausländische Kapitalgeber. Der US-Hedgefonds Atticus hat seinen Anteil im vergangenen Jahr auf rund 9 Prozent erhöht.

Frankfurt am Main - Auch nach dem Scheitern der Übernahmepläne der Deutschen Börse  für die Euronext  hält der Hedgefonds Atticus fast 9 Prozent an dem Frankfurter Marktbetreiber.

Wie aus einer Finanzanzeige vom Donnerstag hervorgeht, war Atticus am 28. Dezember mit 8,971 Prozent an der Deutschen Börse beteiligt. Damit dürfte Atticus einer der größten Anteilseigner des Börsenbetreibers sein. Der britische Hedgefonds TCI hielt früheren Angaben zufolge rund zehn Prozent. Anfang des vergangenen Jahres hatte Atticus nur 6,16 Prozent an der Deutschen Börse gehalten.

Der auch an der Vierländerbörse Euronext und an der New York Stock Exchange (Nyse)  beteiligte Hedgefonds hatte sich in den Verhandlungen um die Konsolidierung der weltweiten Börsenlandschaft immer wieder zu Wort gemeldet.

Zunächst ein Befürworter des Zusammenschlusses der Frankfurter mit der Euronext, hatte Atticus letztlich eine neutrale Position eingenommen. Deutsche-Börse-Chef Reto Francioni hatte das Ringen mit der Nyse um die Euronext im November endgültig aufgegeben.

manager-magazin.de mit Material von reuters

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