Donnerstag, 17. Oktober 2019

Ahold Zu wenig Geld für US-Sparte?

Seine amerikanische Liefersparte hat der Handelskonzern Ahold schon vor Wochen auf die Verkaufsliste gesetzt. Nun liegen angeblich die ersten Gebote vor. Rund fünf Milliarden Dollar sind im Gespräch.

New York - Die Private-Equity-Unternehmen Clayton Dubilier & Rice (CD&R) und Kohlberg Kravis Roberts (KKR) befinden sich einem Zeitungsbericht zufolge in Gesprächen über den Erwerb der Ahold-Sparte US Foodservice.

Erste Gebote für Servicesparte: Vier Interessenten genannt
Wie das "Wall Street Journal" (WSJ) unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen berichtet, würde der US-Lebensmittellieferservice des niederländischen Einzelhandelskonzerns dabei mit mehr als fünf Milliarden Dollar bewertet.

Verschiedene Branchenexperten und Analysten erklärten, die Erlöse könnten angesichts der ersten bekannt gewordenen Bietersumme enttäuschen. Ahold-Aktien Börsen-Chart zeigen verloren am Montag bis zum Mittag rund 1 Prozent auf 8,17 Euro. Zwischenzeitlich würden auch andere Investmentgesellschaften, darunter Blackstone und Texas Pacific, ein Gebot für US Foodservice in Erwägung ziehen, heißt es in dem Bericht unter Berufung auf die Kreise weiter.

Der niederländische Ahold-Konzern hatte Anfang November angekündigt, sich von US Foodservice und der US-Supermarktkette Tops trennen zu wollen, um sich künftig auf das Kerngeschäft Einzelhandel in Europa und den USA zu konzentrieren.

manager-magazin.de mit Material von djn, dpa

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