American Express Quartalsgewinn steigt

American Express hat im dritten Quartal mehr verdient als von Analysten erwartet. Der Kreditkartenkonzern steigerte seinen Quartalsgewinn um 11 Prozent von 865 auf 956 Millionen Dollar.

New York - Der Kreditkartenanbieter American Express  hat seinen Betriebsgewinn im dritten Quartal stärker als erwartet gesteigert. Der Konzern legte bereinigt, also ohne das im Vorjahr verkaufte Geschäft von Ameriprise Financial, um 11 Prozent auf 956 Millionen Dollar oder 78 Cent je Aktie zu.

Analysten hatten vor Sonderposten mit 0,76 Cent je Aktie gerechnet. Die Einnahmen wuchsen auf 6,76 Milliarden von 6,02 Milliarden Dollar, blieben aber dennoch unter den Markterwartungen von 6,87 Milliarden.

Auch beim Kundenwachstum konnte American Express zulegen. In den drei Monaten kamen zwei Millionen Kunden hinzu. Vor einem Jahr waren es 1,7 Millionen neue Kunden gewesen. Im Vergleich zum Vorjahr schraubte American Express die Kundenzahl um 7,5 Millionen herauf.

"Das Quartalsergebnis zeichnet die Entwicklung fort, die wir im gesamten Jahr gesehen haben - höhere Ausgaben unserer Karteninhaber und Wachstum in unseren Kreditportfolio", so Konzernchef Kenneth Chenault. Die Kartenhalter gaben 15 Prozent mehr aus.

Die Aktien des Unternehmens zeigten zunächst keine größeren Reaktionen. Seit Jahresbeginn waren die Papiere um fast 13 Prozent gestiegen.

manager-magazin.de mit Material von dpa, reuters

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