Börsen Verschnaufpause zur Wochenmitte

Negative Vorgaben aus New York und Tokio sowie ein schwächerer Dollar lasten auf den deutschen Aktienkursen.

Frankfurt/Tokio/New York - Die negativen Vorgaben aus New York und Tokio sowie der schwächere Dollar schickten die Kurse am Frankfurter Parkett am Mittwoch morgen auf Talfahrt. Der Dax eröffnete um fast zwei Prozent tiefer. Um 9.30 Uhr stand er bei 4605 Zählern um 1,64 Prozent unter seinen Vortagesschluß. Der Dollar wurde mit 1,6513 gehandelt.

Enttäuscht habe zudem die Neun-Monats-Bilanz der Telekom. T-Aktien brachen auch wegen des anhaltenden Preiskriegs im Telefon-Geschäft auf 44,50 Mark ein. Auch Deutsche Bank Aktien gaben nach. Ihr Kurs fiel auf 100 Mark, obwohl Aktienhändler von den Plänen der Deutschen Bank angetan waren, eventuell eine Privatkunden-Bank zu gründen.

In Tokio hat die Börse mit einem Verlust von 2,2 Prozent geschlossen. Der Nikkei 225 Index sackte um 304,61 Punkte auf 13.516,07 Zähler ab. Einige Händler führten die deutlichen Kurseinbußen auf die teils miserablen Halbjahres-Ergebnisse japanischer Unternehmen zurück. Am Devisenmarkt schwächte sich der Dollar ab und wurde um 15 Uhr Ortszeit mit 118,02/05 Yen nach 119,27/30 Yen am Dienstag nachmittag gehandelt.

Die Wall Street hatte am Dienstag nach einer festen Eröffnung und starken Schwankungen leichter geschlossen. Der Dow Jones Index fiel um 66,17 Punkte auf 8366,04 Einheiten. Abgegeben wurden Finanztitel, darunter Citigroup, BankAmerica und J.P. Morgan. Händler begründeten die Schwäche mit Gewinnmitnahmen. Gekauft wurden IBM. Der Computerbauer kündigte ein Aktienrückkaufprogramm in Höhe von 3,5 Milliarden Dollar (5,8 Milliarden Mark) an.

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