Marseille Kliniken Wieder im Plus

Der Konzern hat im abgelaufenen Geschäftsjahr 1998/99 die Rückkehr in die Gewinnzone geschafft und eine höhere Dividende in Aussicht gestellt.

Hamburg - Das Hamburger Unternehmen teilte am Donnerstag in einer Pflichtveröffentlichung mit, der Konzernüberschuss habe sich um 24,3 Millionen Mark auf 3,5 Millionen Mark erhöht.

Im Vorjahr war wegen außerordentlicher Aufwendungen in der Sparte Rehabilitation sowie Verlusten der Reha-Kliniken ein Fehlbetrag von 20,9 Millionen Mark ausgewiesen worden. Der Umsatz erhöhte sich den Angaben zufolge 1998/99 um 8,4 Prozent auf 267,7 Millionen Mark nach 247 Millionen Mark im Vorjahr.

Auch das seit dem 30. Juni laufende neue Geschäftsjahr habe gut begonnen, hieß es in einer Pflichtmitteilung weiter. Einmalkosten für die Umwandlung einiger Einrichtungen sollten das neue Jahr zudem nicht mehr belasten.

Insgesamt rechne das Unternehmen daher mit einem kräftigen Anstieg des Konzernergebnisses. Eine Sprecherin kündigte auf Nachfrage eine höhere Dividende an. Im Vorjahr waren aus der Unternehmenssubstanz 50 Pfennig je Aktie gezahlt worden. Den konkreten Dividendenvorschlag für 1998/99 will Marseille-Kliniken im Anschluss an seine Aufsichtsratssitzung am 21. September bekannt geben.

Als Ursache für den Umschwung nannte das Klinik-Unternehmen in einer Pflichtmitteilung die Rekordauslastung ihrer Bereiche Pflege und Rehabilitation. Die im Vorjahr durch die Gesundheitsreform gesunkene Auslastung der Reha-Sparte habe sich um knapp 13 Prozent auf 72 Prozent erhöht, hieß es.