LSE-Übernahme Macquarie verlängert Frist erneut

Die australische Bank Macquarie kommt in ihrem Bemühen, die Londoner Börse zu übernehmen, nicht voran. Obwohl sie die Angebotsfrist bereits verlängert hat, haben ihr kaum Aktionäre weitere LSE-Anteile verkauft. Nun räumt sie ihnen noch einmal mehr Zeit ein.

London - Die australische Bank Macquarie  hat die Annahmefrist für ihr Angebot zur Übernahme der Londoner Börse LSE  erneut verlängert. Aktionäre könnten ihre Titel bis zum 28. Februar um 15.00 Uhr Londoner Zeit andienen, erklärte Macquarie am Dienstag. Bis zum heutigen Datum, dem Ende der erstmals verlängerten Frist, seien ihr 985.615 LSE-Aktien verkauft worden.

Damit sind in den vergangenen zwei Wochen seit Verlängerung der ersten Frist kaum neue Aktien angedient worden. Ende Januar nach Ablauf der ursprünglichen Frist hatte Macquarie erklärt, über 976.949 LSE-Aktien oder 0,4 Prozent des Aktienkapitals zu verfügen.

Die LSE selbst hat ihren Aktionären mehrfach empfohlen, eine Übernahme durch Macquarie abzulehnen, da die Bank nicht die besondere strategische Position der Londoner Börse berücksichtige. Diese befindet sich seit längerem im Visier potenzieller Käufer. Um die Londoner Börse hat sich auch die Deutsche Börse  bemüht. Die europäische Vierländerbörse Euronext  hat ebenfalls ein Auge auf die Konkurrentin geworfen.

vwd, rtr

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