Aussenhandel Frankreich an der Spitze

Frankreich und die USA sind nach wie vor die wichtigsten Aussenhandelspartner für Deutschland. Auch im erstem Halbjahr 1999 haben deutsche Unternehmen in kein Land soviel exportiert wie nach Frankreich.

Wiesbaden - Wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag mitteilte, konnte der westliche Nachbar auch bei den Einfuhren den ersten Rang behaupten. Insgesamt seien in den ersten sechs Monaten Waren im Wert von 56,3 Milliarden Mark geliefert und im Wert von 45,1 Milliarden Mark importiert worden.

Wie im Vorjahr belegten die USA bei Im- und Export Rang zwei. Gegenüber den ersten sechs Monaten des Vorjahres habe sich der Anteil der Ausfuhren in die USA um sieben Prozent auf 46,8 Milliarden Mark erhöht. Deutsche Unternehmen importierten aus den USA Waren im Wert von 35,3 Milliarden Mark und damit um 6,1 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum.

Mit Großbritannien, Italien, Niederlande, Belgien und Österreich folgen bei den Ausfuhren auf den Rängen drei bis sieben Länder der Europäischen Union. Bei den Importen konnten die Niederlande ihren dritten Platz nach Angaben der Statistiker nur knapp vor Italien behaupten.