BASF Starkes Quartal, starke Prognose

Der weltgrößte Chemiekonzern BASF hat im zweiten Quartal 2005 sowohl Ergebnis als auch Umsatz deutlich gesteigert. Vorstandschef Jürgen Hambrecht hob am Mittwoch die Prognose für das Gesamtjahr an.

Ludwigshafen - Das operative Ergebnis vor Sondereinflüssen sei um 30,9 Prozent auf 1,657 Milliarden Euro gestiegen, teilte BASF  am Mittwoch mit. Damit übertraf BASF die Prognose der Analysten, die im Schnitt von einem Ebit vor Sondereinflüssen von 1,562 Milliarden Euro ausgegangen waren. Für das Gesamtjahr hob BASF seinen Ausblick an.

BASF-Unternehmenschef Jürgen Hambrecht erwartet auch für das zweite Halbjahr 2005, dass die Chemieindustrie ihren Wachstumskurs fortsetzen wird. Für das Gesamtjahr erwartet Konzernchef Jürgen Hambrecht nun einen deutlich steigenden Umsatz und ein Ebit vor Sondereinflüssen über Vorjahr. Bislang hatte BASF ein Umsatzplus in ungenannter Höhe in Aussicht gestellt. Das Ebit vor Sonderposten sollte an das Vorjahresniveau anknüpfen und es wenn möglich übertreffen, hatte es zuletzt geheißen.

Der Umsatz legte von April bis Juni um 13,6 Prozent auf 10,581 Milliarden Euro zu und lag damit ebenfalls deutlich über den Prognosen der Branchenexperten. Diese hatten einen Umsatz im Schnitt von 10,129 Milliarden Euro erwartet. Der Umsatzzuwachs resultierte den Angaben zufolge überwiegend aus Preiserhöhungen. Dadurch habe das Unternehmen bei volatilen und anhaltend steigenden Rohstoffkosten die Margen schrittweise auf das erforderliche Niveau bringen können, hieß es.

Der Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) nahm in der Berichtsperiode um 27 Prozent auf 1,587 Milliarden Euro zu. Das Ergebnis nach Steuern und Anteilen Dritter wuchs um neun Prozent auf 778 Millionen Euro.

Der Ertrag je Aktie betrug 1,48 (Vorjahr: 1,3) Euro. Die Analysten waren im Schnitt von einem EBIT von 1,483 Milliarden Euro und von einem Überschuss von 773 Millionen Euro ausgegangen.

Von Januar bis Juni setzte die BASF mit 20,664 Milliarden Euro 12,5 Prozent mehr um als im Vorjahreszeitraum. Der operative Gewinn vor Sonderposten wuchs um 31,9 Prozent auf 3,220 Milliarden Euro und das Ebit um 32,7 Prozent auf 3,086 Milliarden Euro. Das Ergebnis nach Steuern und Anteilen Dritter stieg um 32,8 Prozent auf 1,639 Milliarden Euro.

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