Hennes & Mauritz Modekette auf Rekordkurs

Die größte europäische Textilkette Hennes & Mauritz schreibt erneut Rekordzahlen. Im zweiten Quartal stieg der Gewinn um rund ein Drittel. Und das Bekleidungs-Imperium wächst weiter: Mindestens 85 neue Filialen wollen die Schweden bis zum Jahresende weltweit eröffnen.

Stockholm - Der schwedische Textilkonzern Hennes & Mauritz (H&M)  hat im zweiten Quartal, das am 31. Mai endete, mit einem Vorsteuergewinn von 3,6 Milliarden Kronen (390 Millionen Euro) erneut ein Rekordergebnis erzielt. Der Gewinn aus dem Vergleichszeitraum des Vorjahres konnte vor allem dank einer erfolgreichen Frühjahrskollektion um 34 Prozent erhöht werden. Wie H&M am Mittwoch in Stockholm mitteilte, stieg der Umsatz um 17 Prozent auf 15,5 Milliarden Kronen.

Nie zuvor habe man in einem zweiten Quartal eine so hohe Gewinnmarge erreicht wie jetzt mit 22,8 Prozent. Dazu hätten auch Preissenkungen bei gleichzeitiger Qualitätsverbesserung beigetragen.

Bezogen auf das abgelaufene Halbjahr fuhr die Textilkette einen um 32 Prozent gestiegenen Vorsteuergewinn von 5,9 Milliarden Kronen ein. Der Umsatz stieg um 12 Prozent auf 28,1 Milliarden Kronen. Weltweit eröffnete H&M 62 neue Filialen, davon allein 13 in Deutschland. Die Gesamtzahl der eigenen Modehäuser stieg unter Einrechnung von neun Schließungen auf 1121.

Bis zum Jahresende will das schwedische Unternehmen weitere 85 bis 90 Filialen eröffnen, vor allem in den USA, Deutschland, Großbritannien, Spanien und Polen. Man werde gleichzeitig elf Häuser schließen, hieß es.

H&M will damit das Ende letzten Jahres angekündigte Expansionstempo leicht bremsen. Für den gesamten Jahresverlauf wird in der Stockholmer Konzernzentrale mit einem Anstieg bei den Kosten um 12 bis 13 Prozent gerechnet.

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