Mittwoch, 26. Juni 2019

RWE Solide Leistung

Der Versorger RWE hat im ersten Quartal nach dem Verkauf von Beteiligungen einen leichten Ergebnisrückgang verzeichnet. Auch der Umsatz fiel zurück. Der Nettogewinn kletterte dagegen um 5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Düsseldorf - Der Energiekonzern RWE Börsen-Chart zeigen hat im Auftaktquartal 2005 erwartungsgemäß einen leichten Rückgang des operativen Gewinns verzeichnet, hält aber an seiner vorsichtigen Wachstumsprognose für dieses Jahr fest.

Harry Roels: Der Chef des größten deutschen Energiekonzers kann ein gestiegenes Nettoergebnis vorweisen
Der Betriebsgewinn ging leicht auf 1,95 Milliarden Euro von 1,97 Milliarden zurück, teilte RWE am Donnerstag im jüngsten Zwischenbericht mit. Damit lag RWE in Einklang mit Analysten, die im Schnitt ein operatives Ergebnis von 1,45 Milliarden Euro geschätzt hatten.

Bereinigt um Sondereffekte wie den Verkauf der Beteiligung an Heidelberger Druck im vergangenen Jahr, sei der Betriebsgewinn um sieben Prozent gestiegen. Die Effekte macht RWE auch für den Rückgang des Konzernumsatzes auf 11,0 (Vorjahr: 12,2) Milliarden Euro verantwortlich. Bereinigt um Sondereffekte und Währungsschwankungen sei der Umsatz um acht Prozent gestiegen.

Unter dem Strich verblieb Deutschlands zweitgrößtem Versorger nach Eon Börsen-Chart zeigen ein um fünf Prozent auf 975 Millionen Euro gestiegener Nettogewinn. Zur Begründung verwies RWE auf das verbesserte Finanzergebnis nach der Rückführung von weiteren Schulden. Die Verschuldung ging den Angaben zufolge bis Ende März gegenüber dem Jahresende 2004 um 810 Millionen Euro auf netto 11,6 Milliarden Euro zurück.

Für das Gesamtjahr wiederholte RWE seine zuletzt Anfang Mai auf der Hauptversammlung bekräftigte Prognose, wonach operativer und Nettogewinn jeweils im einstelligen Prozentbereich zulegen werden.

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