Schering "Yasmin" bleibt Verkaufsschlager

"Yasmin" hat auch im ersten Quartal die Kassen von Schering gefüllt. Sie ist mittlerweile die weltweit umsatzstärkste Anti-Baby-Pille. Der Pharmahersteller bestätigt seine Jahresprognose. Die Aktie steigt.

Frankfurt - Aktien des Pharmaherstellers Schering  haben am Montag nach Vorlage von Zahlen ihre Gewinne leicht ausgebaut. Gegen 10.20 Uhr gewannen die Papiere knapp 1 Prozent auf 50,80 Euro und setzten sich damit an die Spitze des Dax . Der Index selbst gab um 0,4 Prozent auf 4208 Zähler ab. Schering hat im ersten Quartal 2005 dank der Verkaufszahlen seiner Medikamente Betaferon und Yasmin Umsatz und Gewinn deutlich gesteigert.

Der Umsatz erhöhte sich weltweit um 4 Prozent auf 1,211 Milliarden Euro, wie Schering am Montag in Berlin mitteilte. Zum Wachstum trug erheblich das Geschäft mit Verhütungsmitteln bei. Das Betriebsergebnis lag in den ersten drei Monaten mit 230 Millionen Euro um 7 Prozent über dem Vorjahreswert. Unterm Strich blieb ein Konzerngewinn von 144 Millionen Euro übrig (plus 11 Prozent).

Den guten Start ins neue Jahr verdankt Schering unter anderem der Anti-Baby-Pille Yasmin, die im ersten Quartal 127 Millionen Euro in die Kassen brachte. Im Vergleich zu den ersten drei Monaten 2004 bedeutet dies ein kursbereinigtes Plus von 43 Prozent. Nach Schering-Angaben ist Yasmin inzwischen die umsatzstärkste Anti-Baby-Pille weltweit. Der wichtigste Umsatzträger der Berliner, das Multiple-Sklerose-Präparat Betaferon, trug 181 Millionen bei (plus 4 Prozent).

Die Prognose für das Gesamtjahr ließ Schering unverändert. "Wir haben mit dem ersten Quartal eine gute Ausgangsbasis für ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2005 gelegt", erklärte Vorstandschef Hubertus Erlen. Der Umsatz soll im mittleren einstelligen Prozentbereich zulegen. Auf eine genaue Prognose zum angestrebten Gewinn legte sich Erlen nicht fest.

Die Wiedergabe wurde unterbrochen.