Philips Gewinn bricht im ersten Quartal ein

Der niederländische Elektronikkonzern Philips hat im ersten Quartal des Geschäftsjahres einen massiven Gewinneinbruch hinnehmen müssen. Die Konsumflaute und Schwierigkeiten im Geschäft mit Halbleitern drückte den Überschuss um fast 80 Prozent.

Eindhoven - Der Gewinn des niederländischen Elektronikkonzerns Philips  ist im ersten Geschäftsquartal deutlich stärker gesungen als erwartet. Der Überschuss sei wegen einer Schwäche im Technologiebereich von 550 Millionen Euro auf 117 Millionen Euro gesunken, teilte das im EuroStoxx 50  notierte Unternehmen am Montag in Eindhoven mit. Experten hatten mit einem Gewinnrückgang auf 151 Millionen Euro gerechnet.

Hauptgründe sind nach Branchenanalysten neben einem schwierigen Handelsumfeld vor allem fallende Gewinne im Halbleitergeschäft und Verluste bei Flachbildschirm-Joint-Ventures. Der operative Gewinn lag mit 193 (Vorjahr: 218) Millionen Euro jedoch im Rahmen der Prognosen. Der Umsatz stieg auf vergleichbarer Basis um zwei Prozent auf 6,635 Milliarden Euro.

Umsatzstärkste Sparte blieb der Bereich Verbraucherelektronik, dessen Erlös auf vergleichbarer Basis um sieben Prozent auf 2,15 Milliarden Euro zulegte. Das Segment sei auf einem guten Weg, das Ziel einer operativen Ertragsmarge von 4 bis 4,5 Prozent bis zum Jahresende zu erreichen.

Im Halbleiterbereich ging der Umsatz im ersten Quartal um zwei Prozent auf 1,01 Milliarden Euro zurück. Der Konzern rechnet im Chipbereich nicht mit einer Besserung vor der zweiten Jahreshälfte.

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