Telekom Mobilfunk und Internet-Dienst an die Börse

Nach dem Kauf von One2One ist die Telekom-Kasse erst einmal leer. Um weiteres Wachstum zu finanzieren, will Ron Sommer die Töchter T-Mobil und T-Online an der Börse verkaufen.

London - "Ich bin fest entschlossen, mit unseren Mobilfunkaktivitäten an die Börse zu gehen, um die notwendigen Mittel für weitere Beteiligungen im Mobilfunkbereich zu erschließen, zunächst in Europa und dann weltweit", sagte der Vorstandsvorsitzende Ron Sommer am Montag auf einer Pressekonferenz in London. .

Für T-Online hatte Sommer einen Teilverkauf bereits angekündigt. Auf einen genauen Fahrplan wollte sich der Konzernchef nicht festlegen. Dies hänge unter anderem davon ab, wann der Mehrheitsaktionär Bund weitere Anteile abgeben werde.

Es gebe keinen Grund anzunehmen, dass die Telekom nach Telecom Italia und One2One künftig große Fusionen nicht mehr wolle. Als globaler Anbieter müsse das Unternehmen mit den Bereichen Online, Mobilfunk und Festnetztelefonie in den USA genauso tätig sein wie auf den europäischen Märkten.

Für die Übernahme von One2One wird der Bonner Telefonriese fast zwanzig Milliarden Mark zahlen. Der Kauf drücke zwar vorübergehend finanziell auf das Ergebnis, verbessere jedoch das Wachstumsprofil. "Unsere Dividende wird davon nicht berührt werden. Unsere langfristigen Aussichten haben sich damit verbessert", sagte Sommer.

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