US-Konjunktur Microsofts Muskeln

Im Dezember hat Softwaregigant Microsoft rund 32 Milliarden Dollar an seine Aktionäre ausgeschüttet - und damit die US-Einkommensstatistik kräftig angeschoben. Im Schnitt stiegen die privaten Einnahmen im Dezember um 3,7 Prozent. Von diesem Zuwachs entfielen sage und schreibe 3,1 Punkte auf die Microsoft-Ausschüttung.

Washington - Die persönlichen Einnahmen der US-Bürger sind im Dezember um 3,7 Prozent gestiegen. Volkswirte hatten einen Anstieg von 2,9 Prozent vorhergesagt.

Der überaus starke Anstieg der persönlichen Einnahmen sei darauf zurückzuführen, dass Softwarehersteller Microsoft  seinen Aktionären insgesamt rund 32 Milliarden Dollar überwiesen habe, teilte das US-Handelsministerium am Montag in Washington mit. Ohne diese Sonderausschüttung seien die persönlichen Einnahmen lediglich um 0,6 Prozent gestiegen.

Die privaten Konsumausgaben legten im Dezember dagegen in etwa so stark zu, wie von Experten erwartet. Sie seien gegenüber dem Vormonat um 0,8 Prozent geklettert nach 0,2 Prozent im November, so das Handelsministerium. Volkswirte hatten ein Plus von 0,8 Prozent vorausgesagt.

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