Halbjahresergebnis Porsche will bald 100.000 Autos bauen

Porsche hat in den ersten sechs Monaten seines Geschäftsjahres 2004/05 Verkaufszahlen, Umsatz und Gewinn weiter gesteigert. Erstmals gibt der Sportwagenbauer eine konkrete Absatzprognose ab. Beim Ergebnis-Ausblick hält er sich aber zurück.

Stuttgart - Der Gewinn vor Steuern werde bis Ende Januar voraussichtlich um 6,5 Prozent auf 225,0 Millionen Euro zugelegt haben, teilte Porsche  am Freitag vor der Hauptversammlung in Stuttgart mit. Auch der Gewinn nach Steuern werde mit 125,0 Millionen Euro um 3,4 Prozent über dem Vorjahresniveau liegen.

Der Konzernumsatz kletterte von August bis Januar um 3,4 Prozent auf 2,95 Milliarden Euro, der Verkauf von Fahrzeugen erhöhte sich um 9,7 Prozent auf 35.660 Einheiten.

Erstmals gab Porsche auch eine konkrete Absatzprognose für das Gesamtjahr ab. Nach der Einführung neuer Versionen seiner Sportwagen 911 und Boxster sei mit mindestens 80.000 (Vorjahr 76.827) verkauften Autos zu rechnen. Bis zum Jahr 2008 soll die Produktion früheren Angaben zufolge auf rund 100.000 Fahrzeuge steigen.

Keine konkrete Ergebnisprognose

Konkrete Ziele für die weitere Ergebnis-Entwicklung nannte der Sportwagenhersteller nicht. Porsche sei optimistisch, hieß es nur. "Das Unternehmen rechnet mit einem Umsatzwachstum und einem weiterhin hohen Ertragsniveau." Auf eine weitere Gewinnsteigerung gegenüber dem Rekordjahr 2003/04 legte sich Porsche damit weiterhin nicht fest.

In der ersten Geschäftsjahreshälfte verzeichnete Porsche vor allem bei der neuen Version seines Klassikers 911 eine deutlich höhere Nachfrage. Der Absatz des Boxster ging hingegen um knapp 26 Prozent zurück, nachdem das neue Modell erst seit Herbst schrittweise auf den Märkten verfügbar ist.

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