Porsche Ein Preis für Euroland

Als erster Autohersteller starten die Stuttgarter mit einheitlichen Preisen in Europa. Währungs-Schnäppchen im Ausland gibt es aber eventuell doch noch, etwa in Großbritannien.

Stuttgart - Rund zwei Prozent teurer, dafür aber einheitlich im Preis: Als erster Autoproduzent startet Porsche mit gleichen Listenpreisen in Euroland. Die Preisempfehlung betrifft Modelle mit Grundausstattung ohne lokale Steuern. Dazu wird Porsche auch die bisher von Land zu Land unterschiedlichen Serienausstattungen angleichen.

In Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien und Portugal – in diesen Ländern besitzt Porsche eigene Vertriebsgesellschaften – werden die identischen Euro-Grundpreise als unverbindliche Preisempfehlungen ohne Mehrwertsteuer eingeführt. Länderspezifische Anforderungen gehen in den Grundpreis ebenfalls nicht ein.

In Ländern, in denen Porsche nicht mit einer eigenen Vertriebsgesellschaft vertreten ist, sollen den Händlern die neuen Euro-Grundpreise ebenfalls empfohlen werden. In Großbritannien – nicht Mitglied der Euro-Zone – bleibt es bei Pfund-Preisen. Wegen möglicher Wechselkursschwankungen kann es dort nach Porsche-Angaben zu Preisunterschieden mit dem europäischen Festland kommen.

Das Verfahren dürfte auch andere Produzenten langlebiger Konsumgüter interessieren, zumal Porsche im Zuge dieser Preisangleichung die Preise erhöht hat. In Deutschland werden die Modelle rund zwei Prozent teurer.

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