Portokosten Pakete werden teurer

Zum 1. Januar 2005 erhöht die Post-Tochter DHL die Portokosten für Pakete und Päckchen. Kunden müssen dann im Schnitt 5 Prozent mehr bezahlen. Grund für die Erhöhung seien "allgemeine Kostensteigerungen". Im Gegenzug sinkt das Porto für Kompakt- und Maxibriefe.

Bonn - Der Preis für den Versand eines Päckchens mit der Post-Tochter DHL erhöhe sich zum Jahresanfang von derzeit 4,10 Euro auf 4,30 Euro, teilte das Unternehmen mit. Der Versand eines Standardpakets bis zu fünf Kilogramm Gewicht koste dann sieben Euro statt bislang 6,70 Euro.

Das so genannte ePaket verteuert sich nicht. Diese Sendung mit einem Gewicht von bis zu 31,5 Kilogramm kann weiterhin für einen Festpreis von 10 Euro inklusive Abholung beim Kunden über das Internet beauftragt werden.

Die Post begründete die Preissteigerungen von durchschnittlich 4 bis 5 Prozent mit höheren Kosten: "Durch Rationalisierungsanstrengungen allein konnten Mehraufwendungen in der Produktion, im Personalbereich und bei den gestiegenen Treibstoffpreisen nicht mehr kompensiert werden."

Im Gegenzug müssen Postkunden im kommenden Jahr für den Kompaktbrief fünf Cent weniger zahlen. Beim so genannten Maxibrief mit 500 bis 1000 Gramm Gewicht sinken die Preise innerhalb Europas von zehn auf acht Euro, bei Lufttransport in die übrige Welt von 20 auf 18 Euro Euro und bei Landtransport von zehn auf acht Euro.

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