Energieversorger Eon steht unter Strom

Das Stromgeschäft in Deutschland wächst. Der hierzulande größte Energieversorger Eon konnte deshalb in den ersten neun Monaten sein Ergebnis deutlich steigern. Seine Prognose für das Gesamtjahr hob der Konzern an.

Düsseldorf - Der bereinigte Gewinn vor Steuern und Zinsen (Ebit) erhöhte sich von 4,65 auf 5,53 Milliarden Euro, teilte der größte deutsche Energieversorger am Donnerstag mit. Er übertraf damit die Erwartungen der Märkte deutlich. Analysten hatten im Durchschnitt mit einem Ebit von 5,42 Milliarden Euro gerechnet.

Der Umsatz kletterte vor allem wegen deutlicher Zuwächse im deutschen Stromgeschäft auf 35,36 (Vorjahr: 33,35) Milliarden Euro und der Überschuss sprang auf 3,97 (3,38) Milliarden Euro. Den Umsatz hatten Analysten zuvor bei 35,1 Milliarden Euro und den Überschuss bei 3,35 Milliarden Euro gesehen.

Eon  hob nach dem Gewinnsprung in den ersten neun Monaten seine Prognose für das Gesamtjahr zum Teil an. "Obwohl Buchgewinne auf dem Niveau des Vorjahres nicht anfallen werden, geht Eon beim Konzernüberschuss nunmehr davon aus, das hohe Niveau des Vorjahres erreichen zu können", hieß es. Zuvor hatte der Konzern einen Rückgang erwartet. Beim EBIT rechnet Eon weiterhin mit einem zweistelligen prozentualen Ergebniszuwachs.

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