ING Group Rückzug aus dem US-Geschäft

Die niederländische Finanzgruppe ING gibt ihr privates Rückversicherungsgeschäft in den USA auf und überträgt es der britischen Rückversicherung Scottish Re. Bei ING führt diese Transaktion zu einem Verlust von 500 Millionen Euro.

Amsterdam - Der Rückzug aus dem privaten US-Rückversicherungsgeschäft sei Teil der Strategie, sich auf das Kerngeschäft zu konzentrieren, teilte ING  mit. Der britische Versicherer Scottish Re soll das Geschäft und die Vermögenswerte von ING übernehmen. Das haben beide Konzerne in einem gemeinsamen Abkommen vereinbart.

ING zahlt der Scottish Re dafür eine Provision von 450 Millionen Euro. Diese Zahlung eingerechnet, führt die Transaktion bei ING zu einem Verlust von 500 Millionen Euro nach Steuern. 160 Millionen Euro davon werde das Unternehmen bereits im dritten Quartal verbuchen, teilte ING mit.

Weitere 100 Millionen Euro fallen im vierten Quartal im Zusammenhang mit der Abschreibung von Vermögenswerten an. Die gesamte Transaktion soll im vierten Quartal abgeschlossen sein.

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