HypoVereinbsank Hoher Einsatz

Das Geldhaus baut seine Partnerschaft mit Ramius aus. Zusammen mit der österreichischen Tochter Bank Austria will die HypoVereinsbank über eine Milliarde Euro von den Hedgefonds-Spezialisten verwalten lassen.

Hamburg - Die HypoVereinsbank (HVB)  will ihre in Hedgefonds investierten Eigenmittel zur Ramius Capital umschichten. Das Volumen beläuft sich nach Angaben des Nachrichtensmagazins DER SPIEGEL auf 500 Millionen Euro.

Damit folgt die HVB ihrer österreichischen Tochter Bank Austria, die seit vier Jahren insgesamt 600 Millionen Dollar Eigenmittel bei Ramius Capital investiert. Die Bank Austria ist zudem mit 24,9 Prozent an Ramius beteiligt.

Nach der Umschichtung der HVB-Gelder wird die Gruppe über eine Milliarde Euro in einem einzigen Hedgefonds-Konglomerat geparkt haben. Bereits Ende vergangenen Jahres hatte die HVB zusammen mit Ramius die Ramius HVB Partners gegründet, die sich auf Dach-Hedgefonds institutioneller Anleger konzentrieren soll. Das von dem Joint Venture verwaltete Vermögen war seit dem Start zu Jahresbeginn 2004 von 3 Milliarden Euro auf 3,4 Milliarden Euro gestiegen.

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