BASF Mit Vergleich Millionen retten

Neben dem Rekord-Bußgeld im Vitaminverfahren droht dem Chemieriesen nun eine Sammelklage in Milliardenhöhe. BASF hofft, mit einem Vergleich einige Millionen zu sparen.

Ludwigshafen - Die BASF ist nach wie vor darum bemüht, bei den anhängigen Vitaminklagen von privaten US-Klägern einen Vergleich zu finden, betonte ein Sprecher des Unternehmens am Dienstag in Frankfurt. "Wir wissen nicht, wie lange das dauern wird und welche finanziellen Belastungen dadurch für BASF entstehen", wiederholte der Sprecher eine bereits früher gemachte Aussage des Unternehmens.

Die "Financial Times" hat am Dienstag berichtet, private US-Kläger hätten von den Chemiekonzernen BASF, Roche und Rhône-Poulenc mehr als eine Milliarden Dollar gefordert, um einem Vergleich zuzustimmen. Branchenkenner hatten für die Sammelklagen ursprünglich Summen zwischen 750 Millionen und 950 Millionen Dollar veranschlagt.

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