BMW Ohne Rover ein schönes Wachstum

Die blauweiße Marke wächst, doch Rover verdirbt den Münchnern noch bis 2002 das Geschäft.

Die Münchner wollen trotz der Belastungen durch Rover die Eckwerte des Konzerns aus dem vergangenen Jahr wieder erreichen. Wegen Rover reduzierte sich der Absatz im Konzern bereits in den ersten fünf Monaten diesen Jahres um ein Prozent auf 486.728 Pkw.

Während die Marke BMW stark um zwölf Prozent auf 312.843 Einheiten zulegte, gingen bei Rover Cars die Auslieferungen bedingt durch Modelleinstellungen um 34 Prozent auf 102.281 Pkw zurück. Land Rover steigerte den Absatz um 29 Prozent auf 71.604 Einheiten.

Bei einem unverändert hohen Kurs des britischen Pfund wird der Verlust der britischen Rover Group die Höhe aus dem Jahr 1998 erreichen. Das sagte BMW-Chef Joachim Milberg am Donnerstag in München.

1998 lag der Verlust bei 1,9 Milliarden Mark. Für 2000 sieht Milberg eine Halbierung des Rover-Verlustes auf rund eine Milliarde und 2001 nochmals eine Halbierung auf dann rund 500 Millionen. 2002 sollte Break-even erreicht sein.

Die Verbesserung der Ertragslage bei Rover im laufenden Jahr ist laut Milberg durch einen weiterhin hohen Pfundkurs gefährdet. Gestern hatte BMW ein ehrgeiziges Investitionsprogramm von 30 Milliarden Mark angekündigt, bei dem ein Drittel an Rover geht.

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