Deutsche Telekom T-Systems auf gutem Weg

Die Informationstechnik-Tochter der Deutschen Telekom will in diesem Jahr deutlich stärker als der Markt wachsen. In 2003 habe T-Systems rund 7,8 Milliarden Euro Umsatz erlöst.

Frankfurt - "Wir rechnen damit, dass der von uns adressierte Markt im Netzwerkgeschäft um über fünf Prozent auf 9,8 Milliarden Euro wächst, und gehen davon aus, dass wir schneller zulegen als der Gesamtmarkt", sagte der für das Segment zuständige T-Systems-Manager, Jan Geldmacher, der "Financial Times Deutschland" (Montagausgabe).

Die Geschäftseinheit "Network Services" erzielte dem Bericht zufolge in den ersten drei Quartalen 2003 einen Umsatz von 2,9 Milliarden Euro. T-Systems insgesamt sei in diesem Zeitraum auf Erlöse von 7,74 Milliarden Euro gekommen.

Vor allem Bestandskunden sollen das Wachstum bringen

Erreichen will Geldmacher das Wachstum vor allem über bereits bestehende Geschäftsverbindungen. "Wir zielen mit unserer Strategie darauf ab, bei Bestandskunden mit neuen Lösungen zu wachsen", sagte er der Zeitung. Ein weiterer Schwerpunkt sei zudem das Geschäft mit überall verfügbaren mobilen Intranetzugängen für die Mitarbeiter der Kunden.

T-Systems war Anfang 2001 aus der Telekom -Sparte DeTeSystem und dem Debis Systemhaus entstanden. Nach früheren Unternehmensangaben gehört T-Systems zu den ersten drei Branchenunternehmen in Europa hinter IBM  und Edscha .

Die Telekom will indes trotz ihres hohen Personalüberhangs von fast 40.000 Mitarbeitern auch in diesem Jahr auf betriebsbedingte Kündigungen verzichten. Das setze jedoch längerfristig belastbare Regelungen mit der Gewerkschaft ver.di voraus, erklärte Personalvorstand Hein Klinkhammer.

Die Wiedergabe wurde unterbrochen.