Hunzinger Aktiensplit hilft Kurs

Die PR-Firma am Neuen Markt pusht ihren Kurs mit einem Aktiensplit. Aktionäre erhalten pro Wertpapier sieben neue Aktien dazu.

Frankfurt - Der von der diesjährigen Hauptversammlung der Hunzinger Information beschlossene Aktiensplit im Verhältnis 1:7 soll am 1. Juli 1999 ausgeführt werden. Mit dem Aktiensplit ist eine Umstellung der Börsennotierung verbunden. Die Depotbanken werden nach dem Stand vom 30. Juni 1999 die Aktienbestände der Hunzinger Information AG im Verhältnis 1:7 umbuchen. Dabei bekommen die Aktionäre für jede gehaltene Stückaktie kostenfrei sieben Stückaktien dazu.

Erfahrungsgemäß steigt nach einem solchen Split der Kurs, da die Aktie nunmehr optisch billiger und für Anleger damit attraktiver wird.

Die neuen Aktien werden ab Juli zum Handel am Neuen Markt der Frankfurter Wertpapierbörse zugelassen. Sie sind in vollem Umfang für das Geschäftsjahr 1999 gewinnberechtigt.

Wie das Unternehmen am Mittwoch ad hoc mitteilte, wird das Grundkapital nach der Zustimmung der Aktionäre von derzeit 2,5 Millionen Mark auf 1.278.229,70 Euro umgestellt und durch die Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln auf vier Millionen Euro aufgestockt.

Danach soll das Grundkapital in vier Millionen auf den Inhaber lautende Stückaktien mit einem rechnerischen Nennwert von einem Euro eingeteilt werden. Die derzeit 500.000 Stückaktien der Hunzinger Information AG besitzen den Angaben zufolge derzeit noch einen rechnerischen Nennwert von fünf Mark.

30 Prozent der Anteile an der Hunzinger Information AG befinden sich in Streubesitz. Zu jeweils zehn Prozent beteiligt sind ein Gemeinschaftsunternehmen der BGAG Beteiligungsgesellschaft der Gewerkschaften AG und des Deutschen Beamtenbundes (DBB) sowie die Gold-Zack AG. Der Unternehmensgründer hält 50 Prozent der Aktien.

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