Viva Musik an der Börse

Der Kölner Musiksender will noch im Herbst an die Börse - notfalls auch gegen den Willen des Mitbesitzers Sony.

Köln - Der Musiksender Viva, mehrheitlich im Besitz von Time Warner, Polygram, Sony und EMI, soll in eine Aktiengesellschaft umgewandelt werden. Wie das Hamburger manager magazin in seiner neuesten Ausgabe (Erscheinungstermin 25. Juni 1999) berichtet, ist ein Börsengang noch für diesen Herbst vorgesehen.

Mit dem Schritt an den Kapitalmarkt will der Clipkanal seine Auslandsexpansion finanzieren; für diesen Zweck sind rund 160 Millionen Mark vorgesehen.

Ob Viva-Chef Dieter Gorny den Zeitplan für den Börsengang indes einhalten kann, ist fraglich. Bislang hat sich der Gesellschafter Sony den Börsenplänen widersetzt. Dies sorgt für Ärger. Intern wurde ein Rechtsgutachten erstellt, das die Frage klären soll, ob ein Börsengang auch gegen den Willen von Sony möglich sei.

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