IBM Schwacher Dollar, starker Umsatz

Der Computerkonzern hat seinen Gewinn um mehr als 50 Prozent gegenüber Vorjahr gesteigert und übertrifft damit die Erwartungen. Der Umsatz profitiert vom schwachen Dollar - die Aktie zieht deutlich an.

New York - Im abgelaufenen Quartal sei der Reingewinn auf 2,7 Milliarden Dollar oder 1,55 Dollar je Aktie gesteigten, teilte der im US-Bundesstaat New York ansässige Konzern am Donnerstag vor Börseneröffnung mit. Im Vorjahresquatal hatte der Gewinn 1 Dollar je Aktie betragen. Die Aktie zog kurz vor Handelsbeginn in den USA um mehr als drei Prozent an.

Im fortgeführten Geschäft sei ein Gewinn je Aktie von 1,56 Dollar verzeichnet worden. Der Umsatz habe sich um neun Prozent auf 25,9 Milliarden Dollar erhöht. Zu diesem Umsatzanstieg habe die Abschwächung des Dollar, die die Wettbewerbsfähigkeit der US-Unternehmen im internationalen Handel verbessert, wesentlich beigetragen.

Schwacher Dollar hilft dem Umsatz

Bei unveränderten Wechselkursen hätte das Umsatzplus nur ein Prozent betragen. Analysten hatten im Schnitt einen Gewinn je Aktie von 1,50 Dollar bei Erlösen von 25,06 Milliarden Dollar vorausgesagt.

IBM, dessen Produktpalette sich von Großrechnern bis zu Computer-Dienstleistungen erstreckt, wollte ursprünglich seine Quartalszahlen erst am 20. Januar vorlegen. IBM-Chef Sam Palmisano sagte, die Kaufneigung der Kunden verbessere sich kontinuierlich. IBM schloss im vierten Quartal Service-Verträge in Höhe von 17,3 Milliarden Dollar.