Bank of America Jahresgewinn steigt um 17 Prozent

Dank eines starken vierten Quartals steigert die Bank of America in 2003 ihren Gewinn auf 10,8 Milliarden Dollar. Das ist ein Zuwachs von 17 Prozent. Merrill Lynch berichtet vorab von einem Rekordgewinn.

New York - Die Bank of America  hat im vierten Quartal dank eines Wachstums im Kreditgeschäft ihren Gewinn gesteigert. Der Nettogewinn sei auf 2,73 Milliarden Dollar oder 1,83 Dollar je Aktie gestiegen, teilte die in Charlotte im US-Bundesstaat North Carolina ansässige Bank am Donnerstag mit.

Im Vorjahreszeitraum lag der Gewinn bei 2,61 Milliarden Dollar oder 1,69 Dollar je Aktie. Das Institut hatte Ende vergangenen Jahres die Übernahme des Konkurrenten FleetBoston Financial für rund 47 Milliarden Dollar angekündigt. Die Fusion soll im ersten Halbjahr 2004 abgeschlossen werden.

Der Jahresgewinn erreichte 10,8 Milliarden Dollar und stieg um 17 Prozent. Der Jahresgewinn pro Aktie betrug demzufolge 7,13 (5,91) Dollar. Die Gewinne hätten damit in zwölf Quartalen in Folge über den steigenden Anlegererwartungen gelegen, betonte Unternehmenschef Kenneth D. Lewis.

Merrill Lynch berichtet vorab von Rekordgewinn

Die Bank of America hatte zum Jahresende eine Bilanzsumme von 736 Milliarden Dollar. Sie will die FleetBoston Financial für rund 48 Milliarden Dollar kaufen und würde dann eine Bilanzsumme von rund 933 Milliarden Dollar erreichen. Sie läge damit unter den US-Großbanken auf dem dritten Platz.

Zudem ließ am Donnerstag die US-Investmentbank Merrill Lynch  durchblicken, dass auch für sie das Geschäftsjahr 2003 sehr gut gelaufen ist. Wie das Unternehmen mitteilte, fuhr die Bank im vergangenen Jahr einen Rekordgewinn ein. Der bisherige Höchststand von 3,78 Milliarden Dollar aus dem Jahr 2000 sei übertroffen worden. Merrill Lynch will am kommenden Mittwoch seine Kennziffern für das Jahr 2003 vorlegen.