Apple Musik lässt Kasse klingeln

Der Musikplayer I-Pod lässt den Umsatz bei Apple deutlich stärker steigen als erwartet. Steve Jobs bleibt optimistisch: Gewinn und Umsatz dürften im laufenden Quartal zweistellig wachsen.

San Francisco - Der Computerkonzern Apple  hat dank starker Verkäufe des Macintosh-Computers und des Musikplayers I-Pod im ersten Quartal seines Geschäftsjahres die Gewinn- und Umsatzerwartungen übertroffen.

Für das laufende zweite Quartal rechnet der Computerhersteller mit prozentual zweistelligen Zuwächsen bei Gewinn und Umsatz. Den Umsatz erwartet Apple bei 1,8 Milliarden Dollar, den Gewinn bei 8 bis 10 Cent je Aktie. Bisher gingen Analysten von 7 Cent Gewinn je Aktie und 1,7 Milliarden Dollar Umsatz aus.

Im ersten Quartal steigerte Apple den Gewinn von einem Verlust in Höhe von 2 Cent je Aktie vor einem Jahr auf 17 Cent Gewinn. Unterm Strich war das ein Überschuss von 63 Millionen Dollar - deutlich über den von Analysten erwarteten 58 Millionen Dollar. Vor einem Jahr hatte der Quartalsverlust acht Millionen Euro betragen.

Den Umsatz steigerte Apple in dem Ende Dezember abgeschlossenen Quartal um 36 Prozent auf gut zwei Milliarden Dollar. Am Markt waren nur zwischen 1,472 und 1,975 Milliarden Dollar erwartet worden.

Apple-Chef Steve Jobs zeigte sich zufrieden mit dem Quartalsergebnis. Dabei verwies er auf den Erfolg der Musikplattform iTunes, die im legalen Online-Musikmarkt einen Marktanteil von 70 Prozent habe. Dies schlug sich auch auf die Verkäufe der digitalen Musikabspielgeräte nieder. In den drei Monaten verkaufte Apple 829 000 I-Pod-Player, zwölf Prozent mehr als ein Jahr zuvor.