Telekom Höchstpreis für neue Aktien

Die neuen T-Aktien kosten maximal 45 Euro. Privataktionäre können bis 15.Juni wenigstens 9,8 neue Papiere für jede bereits gehaltene Aktie mit Rabatt zeichnen. Frühzeichner erhalten zusätzlich Gratisaktien.

Bonn - Vom 7. bis 24. Juni 1999 können Privatanleger die neuen T-Aktien zeichnen. Wer schon zwischen dem 7. und 15. Juni ordert, erhält einen Preisnachlaß von zwei Euro auf den offiziellen Ausgabepreis. Zusätzlich gibt es für die in dieser Zeitspanne erworbenen neuen T-Aktien nach Ablauf einer Haltefrist von gut einem Jahr Treueaktien im Verhältnis 1 zu 10. Dabei gibt es diesmal keine Obergrenze für die Zahl der Aktien, die in dieses Bonusprogramm einbezogen werden.

Privatanleger, die bereits Telekom-Aktionäre sind, können das gesamte Bonus-Programm nutzen, wenn sie bis zum 23. Juni ihre Bezugsrechte ausüben. Das Bezugsrechtsverhältnis ist auf eins zu 9,8 festgelegt worden. Das bedeutet, daß jeder Aktionär eine Aktie für jeweils 9,8 Aktien erhält, die er am 9. Juni beziehungsweise für ADR-Inhaber am 7. Juni hält.

Für die jungen Aktien der Deutsche Telekom AG, Bonn, wurde aus rechtlichen Gründen ein Höchstpreis von 45 Euro festgelegt. Die Mindestzeichnung im Rahmen des Angebots wird bei 50 Aktien liegen.

Die Preisfestsetzung für die neuen Aktien ist für 26./27. Juni vorgesehen, Handelsbeginn ist am 28. Juni.

Die institutionellen Anleger erhalten die Preisermäßigungen für alle im Rahmen der Bezugsrechtsemission gezeichneten Aktien. Das Kaufangebot wird offiziell am 7. Juni 1999 mit Beginn des Bookbuilding-Verfahrens gestartet.

Das Angebotsvolumen wird 250 Millionen Aktien betragen, mit einer Mehrzuteilungsoption von knapp 30 Millionen Aktien. Weitere 5,9 Millionen Aktien sind als Mitarbeiter-Tranche vorgesehen.

Zum Marktpreis vom 2. Juni von 39,05 Euro hätte die Offerte einen Wert von rund elf Milliarden Euro.