Axa Milliardenverlust nach US-Standard

Die Umstellung auf den amerikanischen GAAP-Standard sorgt für einen Verlust in der Vorjahresbilanz in Höhe von 2,5 Milliarden Euro. Grund sind deutlich höhere Abschreibungen.

Paris - Der französische Versicherungskonzern AXA hat gemäß der Überleitungsrechnung vom nationalen Bilanzierungsstandard - der französischen Variante der GAAP - nach US-GAAP seinen Nettoverlust für 2002 auf 2,587 Milliarden Euro beziffert. Das teilte das Unternehmen in Paris mit.

Grund für die massiven Verluste sei die strengere Werthaltigkeitsprüfung (impairment test), die zu deutlich höheren Abschreibungen geführt habe, hieß es. Im Geschäftsjahr 2001 stand nach US-GAAP an gleicher Stelle noch ein Plus in Höhe von 356 Millionen Euro.

Die Aktie von Axa  gab am Dienstag im frühen Handel deutlich nach. Das Papier fiel zeitweise unter die Marke von 13,30 Euro.