Ixos Fehlbuchungen in der Bilanz

Ein Mitarbeiter hat Aufträge gefälscht. Obwohl die Auswirkungen auf die Bilanz vergleichsweise gering sind, bricht die Aktie des Softwareunternehmens ein.

Frankfurt am Main - Die Aktien des im TecDax notierten Softwareunternehmens Ixos  sind am Dienstag im frühen Handel zeitweise um mehr als 15 Prozent eingebrochen. Die Nachricht über Fehlbuchungen in der Bilanz des Softwareherstellers sorgten für starke Verunsicherung unter Investoren.

Am Morgen waren die Aktien bei hohem Handelsvolumen bis auf 3,41 Euro abgesackt. Nach der ersten Handelsstunde erholte sich der Kurs jedoch leicht.

Fehlbuchungen entsprechen 0,7 Prozent des Umsatzes

Ixos hatte am Morgen mitgeteilt, ein Vertriebsmitarbeiter in Belgien habe insgesamt sechs Kundenaufträge gefälscht. Diese Fälschung habe in der zweiten Hälfte des abgelaufenen Geschäftsjahres (30. Juni) zu Fehlbuchungen in Höhe von 800.000 Euro geführt, was 0,7 Prozent des Jahresumsatzes entspreche. In der ersten Hälfte des laufenden Geschäftsjahres (31. Dezember) seien 300.000 Euro zu viel verbucht worden.

Verwandte Artikel