Oracle Das Lizenzgeschäft läuft nicht rund

Vorstandschef Larry Ellison übertrifft die Erwartungen der Märkte. Das wichtige Geschäft Software-Lizenzen des SAP-Konkurrenten ist allerdings rückläufig. Der Ausblick auf das laufende Quartal ist verhalten.

Redwood Shores - Der weltweit zweitgrößte Softwarehersteller Oracle  hat in seinem dritten Geschäftsquartal trotz der nach wie vor schwachen Nachfrage Gewinn und Umsatz gesteigert.

Der Umsatz mit neuen Software-Lizenzen - Schlüssel für das künftige Wachstum - ist allerdings gesunken, wie das Unternehmen am Dienstag nach Börsenschluss mitteilte.

Der Kurs der Aktie  fiel im nachbörslichen Handel auf 11,69 Dollar, nachdem die Aktie den regulären Handel bereits um 0,8 Prozent tiefer auf 12,25 Dollar geschlossen hatte.

Der Netto-Gewinn sei in den drei Monaten zum Ende Februar auf 571 Millionen Dollar oder elf Cent je Aktie gestiegen, teilte der SAP-Konkurrent nach Börsenschluss mit. Im gleichen Vorjahreszeitraum hatte Oracle einen Gewinn von 508 Millionen Dollar oder neun Cent je Aktie verzeichnet. Der Umsatz habe sich um 2,4 Prozent auf 2,31 Milliarden Dollar erhöht. Analysten hatten im Durchschnitt den Gewinn je Aktie mit zehn Cent und den Umsatz mit 2,31 Milliarden Dollar erwartet. Im laufenden Quartal rechne das Unternehmen mit einem Gewinn je Aktie zwischen zwölf und 15 Cent, sagte Finanzchef Jeff Henley. Analysten hatten den Gewinn je Aktie für das vierte Quartal im Durchschnitt mit 14 Cent prognostiziert.

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