Kurzporträt Deborah Sturman

Expertin für Aktionärsklagen kommentiert Rechtsfragen

Deborah Sturman promovierte an der School of Law der University of California, Los Angeles. Sie vertritt institutionelle Anleger in Rechtsverfahren in den Vereinigten Staaten und in Europa, und sie berät europäische Anleger im Rahmen des Legal Portfolio Managements bei ihren finanziellen Engagements. Darüber hinaus beschäftigt sie sich mit dem Schutz geistigen Eigentums (IP Intellectual Property) und mit der Optimierung komplexer, internationaler Verfahren für ihre Klienten.

Sie tritt als Kommentatorin für Rechtsfragen im deutschen, niederländischen und belgischen Fernsehen auf, und spricht auf internationalen Symposien zu Fragen komplexer, grenzüberschreitender Verfahren.

Deborah Sturman war Initiatorin der ersten Sammelklagen von NS-Zwangsarbeitern vor amerikanischen Gerichten. Diese Fälle endeten mit Entschädigungszahlungen in der Höhe von mehr als 7,5 Milliarden Dollar. Darüber hinaus hat sie auch Opfer des Holocausts vertreten, vor allem gegen Schweizer Banken, die sich nach dem Zweiten Weltkrieg geweigert hatten, die Konten von Holocaustopfern auszuzahlen. Der Gesamtvergleich in diesem Fall lag bei 1,25 Milliarden Dollar, und Sturman ist bis heute mitverantwortlich für die Austeilung der Vergleichfonds.

2001 wurde Deborah Sturman durch das "National Law Journal" als eine der zehn besten Anwälte der Vereinigte Staaten ausgezeichnet. Sie wurde sowohl durch das Wall Street Journal als auch durch die Financial Times für ihre innovative Rechtsvertretung profiliert.

Deborah Sturman lebt zusammen mit ihrer Tochter in New York und Genf.